Sozialforschungsstelle Dortmund


Das frühere Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund wurde zum 1. Januar 2007 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung in die Universität Dortmund eingegliedert. Mit ihren etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt die sfs zu den großen auf Arbeitsforschung spezialisierten Forschungseinrichtungen in Deutschland.

 

Sie betreibt seit den frühen 80er Jahren unter anderem empirische, auf Anwendung orientierte Grundlagenforschung sowie Konzept- und Umsetzungsberatung im Themenfeld Arbeit und Gesundheit. Über 50 Projekte wurden dazu durchgeführt, aus denen zahlreiche Produkte hervor gegangen sind.

Erfahrungen mit kleinbetrieblichem Gesundheitsmanagement
& "entrepreneurialer Prävention"

Aus langjähriger Forschungs- und Beratungstätigkeit verfügt die Sozialforschungsstelle Dortmund über umfangreiche Erfahrungen und Kompetenzen zur betrieblichen Gesundheitsprävention in kleinen Unternehmen.

Ausgangspunkt war das von dem BMBF geförderte Projekt "Gesundheitsförderliche Potenziale kleiner Betriebe als Ansatzpunkte spezifischer Präventionskonzepte", in dem der "soziale Herstellungsprozess" von Gesundheit in Mikro-Betrieben (Handwerk, Industrie, Dienstleistungen, Facheinzelhandel) und die darin wirksamen präventiven Potenziale der kleinbetrieblichen Sozialordnung und ihrer institutionellen Umwelt untersucht wurden.

Praktische Nutzungsmöglichkeiten von Ergebnissen boten sich in den regionalen Modellprojekten "ArGU!ment" und "Gesundes Handwerk" zur Entwicklung und Erprobung eines integrierten Handlungs- und Beratungskonzepts zum Arbeits- und Gesundheitsschutz des Handwerks (in Kooperation mit der Handwerkskammer Düsseldorf). Im Rahmen dieser Projekte erfolgte der Einstieg in die Entwicklung pragmatischer Arbeitsschutz-Managementhilfen für Handwerksbetriebe und die Entwicklung flankierender regionaler und sektoraler Kommunikationskonzepte und Leitbildprozesse.

Über das BMBF-Projekt "PragMaGuS - Pragmatisches Management von Gesundheit und Sicherheit im Kleinbetrieb" wurden Konzept und Instrumentarium für die Anwendung in einem breiteren Branchenkontext optimiert, thematisch in Richtung der so genannten "weichen" Präventionsthemen erweitert und zugleich modellhaft für den Raum Dortmund regionalisiert.

Von Juli 2004 bis November 2006 hat die sfs das Verbundprojekt "selbstständig und gesund" geleitet, mit dem sie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bei der Entwicklung eines nationalen Handlungskonzeptes zur Verbesserung von Prävention und Gesundheitsförderung bei selbstständiger Erwerbsarbeit unterstützt hat.

Service

Leitfaden

Wichtige Ergebnisse und Handlungshilfen für Entscheider, Mitarbeiter, ehrenamtlich Tätige und Mitglieder von Kammern und Verbänden finden Sie hier.

Förderung