Kammern und Verbände

Das System von Kammern, Wirtschafts- und Fachverbänden in Deutschland ist regional, sektoral und fachlich tief gegliedert.

Transferpotenziale von Kammern und Verbänden?!

Insbesondere für Klein- und Kleinstunternehmen ist die Mitgliedschaft prinzipiell ein wichtiger Faktor im betrieblichen Wissensmanagement und ein Beitrag zum Nachteilsausgleich gegenüber größeren Unternehmen.

  • Kammern und Verbände stellen auf der einen Seite Informationen, Wissen und teilweise Unterstützungskompetenzen zur Verfügung, die in mittelständischen Unternehmen nicht selbst generiert oder vorgehalten werden können.
     
  • Auf der anderen Seite fungieren sie als Sensoren für gemeinsame Interessen- und Problemlagen ihrer Mitglieder und artikulieren diese im gesellschaftlichen und politischen Raum.


Im Hinblick auf ihre Transferpotenziale sind die Kammern und Verbände grundsätzlich nach ihrem Mitgliedschaftsverhältnis, ihrem Selbstverständnis, ihrem Organisationsaufbau sowie nach den bestehenden Arbeitsstrukturen differenziert zu betrachten.

Transferrelevante Strukturmerkmale von Kammern und Verbänden

  • Mitgliedschaftsverhältnis: Pflichtmitgliedschaft, freiwillige Mitgliedschaft
     
  • Selbstverständnis, Auftrag, Orientierung: Interessenvertretung, Unterstützung / Service, Qualitätssicherung, Themen / Werte
     
  • Aufbaustruktur: zentral, regional, örtlich
     
  • Arbeitsstrukturen: ehrenamtlich, hauptamtlich, Gremien, Ausschüsse, Fachbereiche, Institute, Netzwerke

Potenzial-Einschätzungen von Kammern und Verbänden

Ausführlichere Informationen zu den Transferpotenzialen von Verbänden oder einzelner Kammersektoren finden Sie im Bereich "Downloads" in den sogenannten Werkstattberichten.

Service

Leitfaden

Wichtige Ergebnisse und Handlungshilfen für Entscheider, Mitarbeiter, ehrenamtlich Tätige und Mitglieder von Kammern und Verbänden finden Sie hier.

Förderung