Erstes Werkstattgespräch in Dortmund (2008)

Erfolgreich sein und gesund bleiben: Wie können Kammern und Verbände kleine Unternehmen dabei unterstützen?

Erstes Werkstattgespräch im Projekt PräTrans am 6. Juni in Dortmund - Ein Kurzbericht

Es trafen sich 25 Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Handwerk, Industrie- und Handelskammern, Berufskammern, des Einzelhandelsverbandes HDE, der Berufsgenossenschaften und der beteiligten Projektgruppen.

 

Das Werkstattgespräch sollte einen Sektoren übergreifenden Erfahrungsaustausch über spezifische Handlungspotenziale und konkrete Modellaktivitäten von Kammern und Verbänden im Themenfeld "Gesundheit bei der Erwerbsarbeit" einleiten.

Einführung

Zunächst stellte der Leiter des PräTrans-Projektteams der sfs, Dr. Ulrich Pröll, Ziele, Leitgedanken und Vorgehensweise des Vorhabens dar. In dessen Fokus stehen vor allem Klein-, Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige.

 

Für dieses Setting wird eine enge Verzahnung von persönlicher Prävention der Unternehmensleitungen ("Unternehmergesundheit") und betrieblichem Gesundheitsmanagement für die Belegschaft angestrebt. Dafür eignen sich insbesondere solche Schlüsselthemen und –kompetenzen moderner Prävention, die für unternehmerische Erwerbsarbeit ebenso wie für die in vielen Bereichen dominierende flexible (abhängige) Dienstleistungsarbeit gleichermaßen relevant sind (Selbstführung, Kommunikation, Zeit- und Selbstmanagement, Stressbewältigung, Work-Life-Management).
Hier finden Sie die Präsentation.

Wie die Leiterin der PräTrans-Projektgruppe des RKW-Kompetenzzentrums, Ingra Freigang Bauer, ergänzend betonte, werden darüber hinaus strategische Erkenntnisse zur grundlegenden Fragestellung erwartet, wie die etablierten Selbstverwaltungs- und Interessenorganisationen der Wirtschaft schwierige Zielgruppen mit neuen Themen erreichen können.

Drei Teile

  1. In der ersten Sektion des Werkstattgesprächs ging es um gesundheitliche Prävention als Themenaspekt von Weiterbildung und Betriebsberatung:   Details zu diesem Thema

  2. Die zweite Workshop-Sektion konzentrierte sich auf die Frage, wie "Gesundheit im Unternehmen" als Thema der regionalen Wirtschafts- und Branchenpolitik behandelt werden kann:
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  3. Ein dritter, kürzerer Themenblock des Workshops widmete sich dem Bereich der Berufskammern:
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Fazit

Insgesamt machte das Werkstattgespräch deutlich, das sich das Verbundvorhaben PräTrans mit seinen konzeptionellen Leitlinien, seinen empirischen Potenzialeinschätzungen und den begonnenen Modellentwicklungen und Entwicklungspartnerschaften auf einem Erfolg versprechenden Weg befindet.

Von den Teilnehmenden wurde der mit dem Werkstattgespräch ermöglichte "Blick über den Gartenzaun" als sehr informativ und anregend empfunden. Die Erfahrung, dass auf verschiedenen "Baustellen" mit ähnlichen Zielen und Leitideen, großem Engagement – aber auch erheblichen Problemen – am Thema gearbeitet wird, wurde von allen Teilnehmenden als wichtige Rückmeldung und Ermutigung erfahren.

Offensichtlich hat die Veranstaltung auch an das Projektziel der Vernetzung von change agents mit Blick auf die Installierung eines "Impuls gebenden Zentrums" ein gutes Stück heran geführt. Spontan wurde das Interesse geäußert, die offene und konstruktive Diskussion auf einer weiteren Veranstaltung ähnlichen Typs Anfang 2009 fortzuführen. Dabei sollte der Erfahrungszuwachs aus den Modellentwicklungen Grundlage einer intensiveren Erörterung strategischer Querschnittsfragen sein, insbesondere des sektorinternen und -übergreifenden Breitentransfers.

Service

Leitfaden

Wichtige Ergebnisse und Handlungshilfen für Entscheider, Mitarbeiter, ehrenamtlich Tätige und Mitglieder von Kammern und Verbänden finden Sie hier.

Förderung