Zweites Werkstattgespräch in Eschborn (2009)

Zweites Werkstattgespräch im Projekt PräTrans am 13.05.2009 in Eschborn - Ein Kurzbericht

Das 2. Werkstattgespräch mit Vertretern aus Kammern, Verbänden, ihren Unterstützern und weiteren Interessierten stand unter dem Motto "Entwicklungspartner im Dialog: Wie können Kammern und Verbände kleine Unternehmen mit dem Thema 'gesundheitliche Prävention' erreichen?"

Seit dem ersten "Werkstattgespräch" (Juni 2008, Dortmund) sind die Modellentwicklungen mit Kammern, Verbänden und ihren Partnern ein gutes Stück voran gekommen, so dass sich ein gemeinsames Zwischenresümee der bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen auf den verschiedenen PräTrans-"Baustellen" anbot.

An dem Austausch beteiligten sich 32 Vertreter aus Kammern, Verbänden und anderen interessierten und/oder unterstützenden Organisationen. Wie bereits das erste Werkstattgespräch wurde diese Veranstaltung gemeinsam durch das RKW Kompetenzzentrum und die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) ausgerichtet.

Dabei standen folgende Fragen im Vordergrund

  • Wo sehen wir die Potenziale von Kammern und Verbänden, um gesundheitliche Prävention in der eigenen Arbeit zu verankern und den kleinen Unternehmen zu vermitteln?
     
  • Welche organisatorischen Rahmenbedingungen haben sich dafür bislang als förderlich erwiesen?
     
  • Welche Umsetzungsideen und Methoden sind bisher in den einzelnen Partnerschaften entwickelt worden?
     
  • Wie kann der Themenbereich bei Kammern und Verbänden nachhaltig verankert werden?
     
  • Was können die Beteiligten voneinander lernen? Welche Erfahrungen lassen sich auch auf andere Sektoren übertragen?
     

Einführung

Nach einer kurzen fachlichen Einleitung und Begrüßung durch Ingra Freigang-Bauer, Projektleiterin im RKW Kompetenzzentrum, gab Dr. Ulrich Pröll der Sozialforschungsstelle Dortmund einen Überblick über die vielfältigen Entwicklungspartnerschaften mit Kammern und Verbänden, die im Rahmen von PräTrans angestoßen wurden (Siehe Präsentation zur Einführung >>).

Aus einer Bandbreite von zehn verschiedenen Entwicklungspartnerschaften wurden für den weiteren Tag sieben Beispiele ausgewählt, die sich um den Landesinnungsverband des Friseurhandwerks Hessen, den Einzelhandelsverband Hessen Nord, den Hotel- und Gaststättenverband Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus, das RKW Netzwerk, die Apothekenkammer Nordrhein, die DIHK-Bildungs-GmbH und die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt formieren.

Die Agenda

Der Tag gliederte sich in drei wesentliche Abschnitte:

  1. Im ersten Abschnitt wurden vier Entwicklungspartnerschaften mit Verbänden dargstellt (siehe Kurzüberblick >> Abschnitt 1).
  2. Im zweiten Abschnitt standen drei Modellentwicklungen im Bereich der Wirtschafts- und Berufskammern im Fokus (siehe Kurzüberblick >> Abschnitt 2).
  3. Anschließend wurden Fragen und Anregungen der Teilnehmenden zu den Modellen diskutiert, wobei Möglichkeiten des Quer- und Breitentransfers von Instrumenten und Erfahrungen besonders fokussiert wurden (sihe Überblick zur Diskussion >> Abschnitt 3).
     

Fazit

Im Verlauf des Werkstattgesprächs wurde deutlich, dass ein Einblick in die Modellentwicklungen der anderen Kammern oder Verbände sehr fruchtbar für die eigene Arbeit sein kann. So wurde auch das Verständnis über die Arbeitszusammenhänge und Kooperationsmöglichkeiten der Akteure aus anderen Organisationen geschärft.

Etliche Teilnehmer äußerten zudem die Überlegung, Ansatzpunkte oder Methoden der präsentierten Beispiele für ihre eigene Organisation in modifizierter Form aufzugreifen.

Service

Leitfaden

Wichtige Ergebnisse und Handlungshilfen für Entscheider, Mitarbeiter, ehrenamtlich Tätige und Mitglieder von Kammern und Verbänden finden Sie hier.

Förderung